Anselm Stalder – as if

„… als ob der rennende Lärm im Kopf mit leichter Hand in einen vibrierenden Horizont verwandelt werden könnte“

7. Juli–19. August 2001
Eröffnung: 6. Juli 2001

Ausstellung
Leporello

Ort(e):
NGBK, Oranienstraße 25

Künstler_innen

Anselm Stalder

Arbeitsgruppe RealismusStudio

Hildtrud Ebert, Christin Lahr, Annette Tietenberg, Frank Wagner, Ingrid Wagner-Kantuser, Ute Ziegler

Aus der Pressemitteilung:
Der Schweizer KÜnstler setzt sich in seiner Ausstellung mit Denkräumen und ihren Schichtungen sowie mit der Architektur der Ausstellungshalle der NGBK auseinander. ER bereinigt den Raum von Zwischenwänden, läßt lange zugebaute Fenster öffnen, schafft Durchblicke in die Höfe des Gebäudes und verschränkt und gliedert die so erhaltene Fläch eund den Raum mit seinen Ziechnungen, Skulpturen und Installationen.

Pressestimmen

Tagesspiegel, 12.08.2001 (Ronald Berg)
“Bei Stalders Zeichnungen könnte man tatsächlich meinen, der eigentliche Ort der Bilder sei der Kopf: Die fantastischen Bildinventionen - Ufos, Aquarien für Tannenbaumspitzen oder Verwicklungen vor dem Geschlecht - scheinen jeder Art von Wirklichkeitsschilderung zu spotten. Interessanterweise ist diese als “Südfußkomplex” bezeichnete Serie aus insgesamt 192 großformatigen Siebdrucken, wovon die NGBK 68 zeigt, für eine psychiatrische Anstalt entstanden. Hier sollen, so der Plan, je vier dieser Blätter im Außenraum für jeweils drei Monate plakatiert werden. Nach 12 Jahren wird das Konvolut erschöpft sein und der Zyklus bleibt nur als Dokumentation sichtbar zurück.”

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