Multitasking – Synchronität als kulturelle Praxis Synchronicity as a cultural practice

1 September–7 October 2007
Opening: 31 August 2007

Exhibition
Publication
Symposium

Location(s): NGBK, Oranienstraße 25

Artists

Cory Arcangel, Peter Fischli/David Weiss, Irène Hug, Bernadette Klausberger/Jana Krause/Hannah Stracke, Constantin Luser, Warren Neidich, Yves Netzhammer, Stefan Panhans, Adrian Piper, Bill Shackelford, Lars Siltberg, Lars Tunbjörk, Marius Watz/Christine Wolfe

Project group Fotografie

Marlen Ebert, Jana Hyner, Jan Ketz, Susanne Köhler, Barbara Lauterbach, Anke Ulrich, Christina Werner

Further supporters

Eva Stockinger

Takeover by Stedelijk Museum – Hertogenbosch, Netherlands; Overbeck-Gesellschaft, Lübeck; La Filature, Mulhouse/France.

The Multitasking exhibition presents contemporary artistic positions which focus on the cultural practice of simultaneous activity and reception. Attention will focus on the issue of the social, technological and emotional consequences of increased speed and density of information.

The synchronicity of today’s media-backed daily life means that multitasking penetrates into almost spheres of life and has a particular influence on our perception, communication and interaction. The exhibition presents the multitasking phenomenon as a metaphor to describe the profound changes currently taking place in the economy, the media and society.

Catalogue: The catalogue accompanying the exhibition and symposium contains detailed information on the works shown as well as interdisciplinary contributions on the topic of multitasking. ISBN 978-3-938515-12-9

Press commentary

La Filature (Frankreich), Mai/Juni 2009 (Saison 08-09) (Stéfanie Brun)
“[Der] Begriff TRANS(E)-Festival […] ist eine Anspielung an ‘transfrontalier’ grenzüberschreitend oder an ‘transversal’ querliegend. Auch an die französische Redewendung ‘être en transe’ ekstatischer Zustand soll er sich beziehen. Das TRANS(E)-Festival ist eine gelungene Mischung von all diesen Aspekten […]. La Filature […] präsentiert dem Publikum aus den drei angrenzenden Ländern, die neusten Trends der Kunst: deutsche, französische sowie schweizerische Kunst. […] Es ist für jeden Geschmack was dabei. […] Auf die Frage der Umwälzungen der modernen Gesellschaft bezieht sich die […] Ausstellung Multitasking, die extra aus Berlin kommt.”

Kieler Nachrichten, 21.06.2008 (Maren Krause)
“Die Arbeitsgruppe Fotografie der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst Berlin hat sich im vergangenen Jahr in einem Symposium eingehend mit dem Phänomen befasst, das Informatiker seit den 60er Jahren als Begriff geprägt haben. Multitasking heißt ursprünglich die Fähigkeit des Computers, mehrere tasks (Aufgaben) gleichzeitig ausführen zu können. […] in der Ausstellung mit Installationen, Videos, Fotos und Software und Siebdrucken wird deutlich, was die Berliner in ihrer Tagung pointiert haben. Multitasking ist ein Phänomen, das zwischen Aufmerksamkeit und Zerstreuung oszilliert. Dabei ist bei aller Kritik am Beschleunigungswahn in unserer Gesellschaft das Multitasking keine eindeutig negative ‘Praxis’.”

Potsdamer Neuste Nachrichten, 07.09.2007 (Juliane Wedemyer)
“Der sperrige Titel verrät es: Hier geht es um mehr als um die 13 Kunstwerke, die in dem kargen, hallenartigen Raum in der Oranienstraße 25 gezeigt werden. Es geht um die Wissenschaft. Genauer, um die medienwissenschaftliche Betrachtung des Multitaskings, also der Fähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. […] Die Studenten aus Potsdam haben für die Ausstellung nicht nur eine wissenschaftliche Video-Dokumentation zum Thema geschaffen, sondern auch den 135-seitigen Ausstellungskatalog erstellt. Von allen Seiten wird darin das Phänomen ‘Multitasking’ betrachtet: Von Kunsthistorikern und Kulturwissenschaftlern genauso wie von Psychiatern und Psychologen.”

Supported by

In cooperation with the department of European Media Studies at the University of Potsdam and the University of Applied Sciences Potsdam