Die gesellschaftliche Wirklichkeit der Kinder in der bildenden Kunst

16. Dezember 1979–10. Februar 1980
Eröffnung: 16. Dezember 1979

Ausstellung
Publikationen

In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Kunsthalle Berlin

Ort(e): Staatliche Kunsthalle Berlin, Budapester Straße 46

Arbeitsgruppe

Jula Dech, Brundhild Enkemann, Kristina Eriksson, Liselotte Ernst, Michel Gaißmayer, Antje Gerlach, Jürgen Hoffmann, Katharina (Katja) Jedermann, Wolfgang Jörg, Jutta Kunde, Sybille Patzig, Dieter Ruckhaberle, Gabi Sanft, Karl-Robert Schütze, Christiane Zieseke

Aus der Einladung:
Mehr als 45 Museen des In- und Auslandes und zahlreiche private Leihgeber haben 500 Kunstwerke aus 5. Jahrhunderten für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Anliegen der Aussteller ist es, in erster Linie Bilder zu zeigen, auf denen Kinder nicht isoliert, sondern in ihren Lebenszusammenhängen dargestellt sind, in Familie und Schule, als Spielende, Lernende und Arbeitende, als Leidende, Verlassene und in gesellschaftlichen Konfliktsituationen.

Aus dem Infoblatt:
Was kann eine Kunstausstellung zum Internationalen Jahr des Kindes beitragen? Bei der Ausarbeitung des Ausstellungskonzeptes gingen wir davon aus, daß bildende Kunst mit gesellschaftlicher Wirklichkeit zu tun hat, daß Kunst auch von der sozialen Realität in Gestalt, Inhalt und Funktion geprägt wird. Die Auseinandersetzung mit einzelnen Bildern zeigte, daß die Künstler ganz verschiedene, oft widersprüchliche Aspekte in ihren Bildern für wesentlich halten. Sie bringen konkrete, aus dem gesellschaftlichen Zusammenhang entstandene Erwartungen und Interessen zur Erscheinung: sowohl in Bezug auf die Kinder als auch hinsichtlich der Kunst.