Die Kunst des Sammelns – Flick in Berlin

10.–30. September 2004

Publikation
Plakataktion beim Hamburger Bahnhof
Podiumsdiskussion

Ort(e): Akademie der Künste, Hanseatenweg 10

Künstler_innen

stih & Schnock

Arbeitsgruppe Weisser Ritter

Tsafrir Cohen, Brigitte Schmock, Frieder Schnock, Renata Stih, Marianne Theil

Podiumsdiskussion “Die Kunst des Sammelns - Flick in Berlin”, 25.9. 19 Uhr

Statement von Renata Stih
“Die Kunst des Sammelns - Flick in Berlin” ist ein Kunstprojekt das wir im Rahmen der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst in Berlin ab Frühjahr 2003 mit einer Arbeitsgruppe realisieren konnten. Der NGBK und ihren Mitgliedern gilt unser ganz besonderer Dank dafür.
Vielleicht haben Sie die beiden Plakate in unmittelbarer Nähe des Hamburger Bahnhofs gesehen? Das eine sieht aus wie eine umgedrehte Deutschlandfahne und heißt: “Wir fordern: Freier Eintritt für ehemalige ZwangsarbeiterInnen”. Auf dem anderen Plakat schwebt ein Zeppelin mit der Aufschrift F.C. Flick Collection. Der Text: “Steuerflüchtlinge zeigt eure Schätze”.
Die mobile Version fuhr die ganze Woche durch die Stadt, heute abend steht sie vor der Akademie der Künste.
Zum Projekt haben wir mit der NGBK eine Publikation herausgegeben. Der Titel ist “Die Kunst des Sammelns” und es geht, grob gesagt, um die Erotik des Geldes. Als Titelabbildung wählten wir ein Motiv aus dem Rotlichtmilieu, mit unverkennbaren Bezügen zum Werk von Bruce Nauman - der von Friedrich Christian Flick in großer Zahl angekauft wurde. Der Titel dieses Bildes ist “Art Lovers - Flick in Berlin”.

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung, 14.12.2008 (Hans Leyendecker)
“Die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V. (NGBK) hat neben Plakaten und Publikationen, in denen die Sammlung kritisch beleuchtet wird , für kommenden Samstag eine Podiumsdiskussion angesetzt. In der Akademie der Künste will man sich mit Flick und der ‘Kunst des Sammelns’ beschäftigen. Die NGBK hat eine Arbeitsgruppe mit dem blumigen Namen ‘Weißer Ritter (Der Nothelfer zur Rettung eines maroden Unternehmens)’ gegründet, die eine ‘öffentliche Diskussion’ über die Collection auf den Weg bringen soll.”