Alfredo Jaar – Das Pergamon-Projekt. Eine Ästhetik zum Widerstand

19. Dezember 1992–31. Januar 1993
Eröffnung: 19. Dezember 1992

Einzelprojekt/Produktion
Rauminstallation
Faltblatt

In Kooperation mit dem daad

Ort(e): Altarraum des Pergamonmuseums, Am Kupfergraben

Künstler_innen

Alfredo Jaar, Barbara Straka

Arbeitsgruppe RealismusStudio

Christin Lahr, Maria Ocón, Udo Ropohl, Frank Wagner, Ingrid Wagner-Kantuser

Aus der Pressemitteillung:
Nach einem einjährigen Berlinaufenthalt als Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms des daad (1990/91) hat sich der in Chile geborene New Yorker Künstler eine politisch motivierte Kunstinstallation ausgesucht. Seine Arbeit ist eine Stellungnahme zur politischen SItuation in Deutchland, in der Attacken gegen Fremde nicht mehr abzureißen scheinen, im Gegenteil: sie nehmen von Tag zu Tag zu und werden immer grausamer. Alfredo Jaar stellt auf die Stufen des Pergamonaltars 15 Neonschriftzüge - Städtenamen - und schafft damit eine klare Intervention in die antike Architektur.