Bus Stop – Fahrplan

… zu den Gedenkstätten und Orten der NS-Vergangenheit. Frieder Schnock und Renata Stih

1996

Publikation

Teilnehmer_innen

Amnon Barzel, Ulrich Eckhardt, Hanno Loewy, Paul Maenz, Friedrich Meschede, Heinz Nastansky, Gerhard Schoenberner, Hilde Schramm, Christoph Tannert, Krista Tebbe, Gerd de Vries

Arbeitsgruppe

Leonie Baumann, Eberhard Elfert, Rainer Höynck, Frieder Schnock, Renata Stih

Buchvorstellung am 25.1.1996 in der NGBK

Das Projekt “Bus Stop” wurde als Entwurf beim Wettbewerb für das ‘Denkmal für die ermordeten Juden Europas” eingereicht und abgelehnt. Aus Unzufriedenheit über die Diskussionen zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas wurde dieser Projekt in Form einer Publikation von der NGBK realisiert.
Es ergänzt die in der Publikation “Der Wettbewerb für das ‘Denkmal für die ermordeten Juden Europas” (1995) versammelten Beiträge, die ebenfalls von der NGBK herausgegeben wurden, und sich kritisch mit dem Wettbewerb auseinandersetzen.

Pressestimmen

Berliner Morgenpost, 26.01.1996 (o.A.)
“‘Bus Stop’ hieß der Wettbewerbsbeitrag zum Holocaust-Denkmal von Renata Stih und Frieder Schnock. Die beiden Künstlerinnen realisierten die Idee in Form eines “Bus Stop Fahrplans”. Ein bisher einmaliger Wegweiser zu den Orten der Nazi-Verbrechen, der von der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst herausgegeben wurde. Das schmale, handliche Heft informiert auch über weniger bekannte Verbrechensorte in Berlin, in anderen deutschen sowie in europäischen Städten und gibt die Fahrtverbindung an. Für den Preis von fünf DM konnte es bei der NGBK und im Buchhandel erworben werden.”

Berliner Zeitung, 26.01.1996 (Kerstin Rottmann)
“Die Idee von Stih und Schnock sieht die Einrichtung einer Bushaltestelle in der Nähe des Brandenburger Tors vor. Von dort aus sollten regelmäßig Busse zu Berliner Gedenkstätten und Orten der Nazi-Diktatur fahren. Ein provokanter Vorschlag; ein Anti-Denkmal, das die Erinnerung der individuellen Trauer und Aktivität überläßt.”