DOMESTIC UTOPIAS

15. Juni–28. Juli 2013
Eröffnung: 14. Juni 2013

Ausstellung
Publikation

Ort(e):
NGBK, Oranienstraße 25

www.domesticutopias.wordpress.com

Künstler_innen

Hilla Ben Ari, Julia Bonn, Robert Burghardt, Chris Campe, Jörn Ebersbach, Stefan Endewardt, Ofir Feldman, Heike Gallmeier, Annette Gödde, Carsten Horn, Laura Nitsch, Christiane Schmidt, Luitgard Wagner, Annette Wehrmann, Anna Witt, Moira Zoitl

Arbeitsgruppe

Julia Bonn, Stefan Endewardt, Carsten Horn, Felicita Reuschling, Luitgard Wagner

Die Ausstellung untersucht utopische Entwürfe und Formen des Zusammenlebens und geht der Frage nach, inwieweit Architektur und Raum mit der Aufteilung und Bewertung von Haus- und Sorgearbeiten verschränkt sind.
„Das Private ist politisch“. Diese feministische These ist Ausgangspunkt und Motivation für eine kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen von Häuslichkeit, auch in Bezug auf die geschlechtliche Codierung des privaten Hauses als normative Ordnung der Familie.
“Domestic Utopias” zeigt künstlerische Positionen, die sich mit unterschiedlichen Konzepten des Wohnens auseinandersetzen. Dabei werden insbesondere Beziehungsformen und Arbeitsteilungen sowie Potentiale und Grenzen unterschiedlicher Wohnformen beleuchtet. Die Ausstellung rückt das Gesellschaftliche des Wohnens in den Fokus.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag der NGBK – ISBN: 978-3-938515-54-9. Die Textbeiträge vertiefen verschiedene Positionen zum Möglichkeitsraum Utopie in Geschichte und Gegenwart, die sich direkt oder vermittelt mit den künstlerischen Arbeiten der Ausstellung verschränken. Mit Beiträgen u.a. von Hilde Heynen, Robert Burghardt, Felicita Reuschling.

Das Veranstaltungsprogramm vertieft die Ausstellungsthemen in Diskussionen, Workshops und einem Filmabend.

Rahmenprogramm:

Freitag, 14. Juni 2013, 19:00 Uhr
Eröffnung mit musikalischer Performance von Anik Lazar

Sa, 22.6. 15:00-17:00 Uhr
Kinderworkshop Domestic Utopias
Für Kinder von 6-10 Jahren.
Die Ausstellung heißt Domestic Utopias, das bedeutet übersetzt „häusliche Utopien“ oder „Wohnutopien“. Eine Utopie, das ist so etwas wie eine Wunschvorstellung. Aber nicht eine Wunschvorstellung, die du persönlich hast, sondern es ist viel weiter gedacht. Utopie ist eine Wunschvorstellung, wie das Miteinander vieler Menschen idealerweise aussehen könnte. In unserem Falle also, wie das Häusliche, das zusammen Wohnen in einer besseren Welt aussehen könnte. Was denkst du? Wie sieht dein Zusammenleben im Moment aus und wie könnte es besser sein?
Wir machen einen Rundgang durch die Ausstellung. Im Anschluss werden gemeinsam Modelle aus Holz und Pappe gebaut: Wie sieht das Haus aus, in dem du zusammen mit ganz vielen anderen wohnen willst?

Sonntag, 30. Juni 2013, 16:00-20:00 Uhr im Ausstellungsraum
Kotti L´Amour - La Commune - Kaffee Kranz
Wie wollen wir zusammen leben am Kottbusser Tor?
Eine Nachmittagsveranstaltung mit verschiedenen Gruppen rund um den Kotti, Kaffee und Kuchen, informellen Gesprächen, kleinen Workshops und dem Projekt “Kollektive Kantine”.

Donnerstag, 4. Juli 2013, 20:00 Uhr, Veranstaltungsraum NGBK 1.OG
Za Żelazną Bramą
Filmabend und Diskussion mit Heidrun Holzfeind (Regisseurin), die in ihrem Film Bewohner_innen der Wohnsiedlung Za Żelazną Bramą in Warschau porträtiert, die von ihrem Alltag in einer realsozialistischen Wohnutopie erzählen.

Sa, 13.7. 15:00-17:00 Uhr
Kinderworkshop Domestic Utopias
Für Kinder von 6-10 Jahren.
Die Ausstellung heißt Domestic Utopias, das bedeutet übersetzt „häusliche Utopien“ oder „Wohnutopien“. Eine Utopie, das ist so etwas wie eine Wunschvorstellung. Aber nicht eine Wunschvorstellung, die du persönlich hast, sondern es ist viel weiter gedacht. Utopie ist eine Wunschvorstellung, wie das Miteinander vieler Menschen idealerweise aussehen könnte. In unserem Falle also, wie das Häusliche, das zusammen Wohnen in einer besseren Welt aussehen könnte. Was denkst du? Wie sieht dein Zusammenleben im Moment aus und wie könnte es besser sein?
Wir machen einen Rundgang durch die Ausstellung. Im Anschluss werden gemeinsam Modelle aus Holz und Pappe gebaut: Wie sieht das Haus aus, in dem du zusammen mit ganz vielen anderen wohnen willst?

Mittwoch, 17. Juli 2013, 19:00 Uhr, Veranstaltungsraum NGBK 1.OG
Gemeinschaftsentwurf
Anders produzieren, besser gestalten? Kollektive in der Stadt und die eigenen Produktionsverhältnisse. Architekt_innen-Perspektiven seit den 1960er Jahren.
Mit Hendrikje Herzberg, Beate Leidreiter, Andreas Reidemeister und Margarete Winkes.

Donnerstag, 25. Juli 2013, 19:00 Uhr, Veranstaltungsraum NGBK 1.OG
Radical Collective Care Practices: Eine kollektive Forschungsplattform
Eine Präsentation im Rahmen des Projekts, das von Wien ausgehend eine Reihe von Beispielen selbstorganisierter Care-Praxen erarbeitet. www.radicalcollectivecare.blogspot.co.at

domestic utopias radio:
Sonntag 16. Juni und 7. Juli 2013, 20:00 Uhr reboot.fm, 88,4 Mhz
Samstag 15. Juni und 6. Juli 2013, 11:00-12:00 Uhr Freies Sender Kombinat, www.fsk-hh.org/livestream oder 93,0 MHz in Hamburg

Ausstellungs-Rundgänge:
Samstag, 6. Juli, 15:00 - Carsten Horn
Samstag, 13. Juli, 15:00 - Julia Bonn (in english)
Samstag, 20. Juli, 15:00 - Luitgard Wagner
Samstag, 27. Juli, 15:00 - Felicita Reuschling