Tagesanbruch. Nicaragua – El Salvador

Batiken von Lisa Kokin

21. November–23. Dezember 1984
Eröffnung: 20. November 1984

Ausstellung
Mappe
Filmveranstaltungen

Ort(e): Galerie Franz Mehring, Mehringplatz 7

Künstler_innen

Lincoln Cushing, Cordelia Dilg, Rainer Hachfeld, Lisa Kokin, Doug Minkler, Malaguia Montoya

Arbeitsgruppe

Bruce Kaiper, Matthias Reichelt, Paul Schreiner, Reinhard Schultz

Übernahmen durch Kulturamt Erlangen, Kunstverein Ingolstadt

Aus der Pressemitteilung:
“Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden 24 Batiken der US-amerikanischen Künstlerin Lisa Kokin aus Oakland, die 1982 (El Salvadorserie) bzw. 1983-84 (Nicaragua-Serie) entstanden. Teile der zweiten Serie wurden 1983 erstmals im Casa Fernando Cordillo in Managua gezeigt. ‘Durch diese Serie’, schrieb Lisa Kokin, ‘hoffe ich, den Menschen in den Vereinigten Staaten die Wärme, Würde und Integrität der Menschen in Nicaracua, ihre Hoffnung auf Frieden und die Chance, ihr Land wieder aufbauen zu können, zu vermitteln.’

Die Ausstellung versteht sich als ein Beitrag zum Kampf um Freiheit und soziale Gerechtigkeit in Mittelamerika, als Teil der internationalen Solidaritätsbewegung mit den Völkern von Nicaragua und El Salvador angesichts einer wachsenden Bedrohung durch direktes militärisches Eingreifen der U.S.A., die in die Auseinandersetzungen bereits massiv verwickelt sind - neben den Batiken werden noch eine Reihe von Grafiken verschiedener amerikanischer Künstler sowie Fotos von Cordelia Dilge gezeigt.”

Pressestimmen

Die Wahrheit, 24.11.1984 (Iris Billaudelle)
“Lisa Kokin ist aus Oakland, also US-Amerikanerin. Was bringt eine amerikanische Künstlerin dazu, sehr klar und unmissverständlichn Stellung zu beziehen zur Interventionspolitik ihrer Regierung? Was will sie erreichen? Sie sieht die Lage in Nikaraua als außerordentlich kompliziert und gefährlich und hofft, Diskussionen auszulösen, Betroffenheit und Nachdenken zu erregen.”

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