Alfredo Jaar. The way it is. Eine Ästhetik des Widerstands

15. Juni–16. August 2012
Eröffnung: 14. Juni 2012

Ausstellung
Publikation
Veranstaltungsreihe

Ort(e): NGBK, Oranienstraße 25
Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3

Künstler_innen

Alfredo Jaar

Arbeitsgruppe RealismusStudio

Jan Ketz, Christin Lahr, Frank Wagner, Susanne Weiß, Edda Wilde

Weitere Beteiligte

Romina Farkas, Isabelle Meiffert, Michaela Richter

Die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst zeigt eine Ausstellung des chilenischen Künstlers Alfredo Jaar (Santiago de Chile, *1956), die in sechs Werkgruppen gegliedert zeitgleich in drei Berliner Institutionen präsentiert wird. Die monografische Ausstellung ermöglicht einen retrospektiven Überblick über fast vier Jahrzehnte künstlerische Produktion. Sie gibt Einblick in die politische Brisanz der Arbeiten des zweifachen documenta-Teilnehmers und macht die vom Künstler angewandten kritischen Verfahren der Archivierung, der Recherche und der Intervention nachvollziehbar.

Der als Architekt und Filmemacher ausgebildete Künstler arbeitet mit städtischen Räumen wie mit Museumsräumen. Er seziert Oberflächen und Strukturen, produziert raum- und gesellschaftsbezogene künstlerische Statements. Schwerpunkte der Ausstellung setzen sich nun mit der Beobachtung von Bildsprachen und Bildprogrammen sowie mit deren Dekonstruktion auseinander, vom Künstler als „die Politk der Bilder“ bezeichnet. Sie thematisieren die künstlerische Strategie der Bildverweigerung, stellen Jaars Recherchearbeit vor und zeigen seine Überlegungen zur Präsentation und Erreichbarkeit verschiedener Öffentlichkeiten. Untersuchungen der Visualisierung politischer und sozialer Ereignisse und der Umgang mit daraus entstehenden Bildern lassen Alfredo Jaars kritischen Zugriff auf Medien und Medienöffentlichkeiten nachvollziehbar werden.

Ausgangspunkt und Bezugsgröße der Kunst Alfredo Jaars ist stets die systematische und gründliche Analyse der Hintergründe und Wirkungen konkreter Ereignisse und Situationen, die der Methode des Architekten entspricht. Bereits frühe Arbeiten der 1970er Jahre beschäftigten sich mit Widerstandsformen im öffentlichen und halböffentlichen Raum und kritisierten damit die Verhältnisse in Chile, ohne von der staatlichen Zensur belangt werden zu können. Auch nach Jaars Übersiedlung nach New York, auf die eine internationale künstlerische Karriere folgte, kamen die in Chile entwickelten und erprobten poetischen Verfahren weiterhin zur Anwendung.

Alfredo Jaar - The way it is. Eine Ästhetik des Widerstands - der Titel der nun in den Räumen der NGBK, der Berlinischen Galerie und der Alten Nationalgalerie gezeigten Ausstellung bezieht sich auf zwei Projekte, die Alfredo Jaar in den frühen 1990er Jahren in Berlin realisierte. Zum einen verweist er auf die künstlerische Intervention „Eine Ästhetik zum Widerstand“, die Jaar 1992/93 im Pergamonmuseum präsentierte (organisiert von der NGBK in Zusammenarbeit mit dem DAAD). Zum anderen spielt der Titel auf die temporäre Installation „The Way It Was“ an, die der Künstler 1991 in einer unbewohnten Berliner Erdgeschosswohnung realisierte (im Rahmen der Ausstellung „Heimat“, organisiert von der Galerie Wewerka & Weiss). Beide Projekte können als hervorragende Beispiele für Alfredo Jaars Interesse an Zeitgeschichte gelten sowie an den Möglichkeiten und Limitationen von Bild- und Textsystemen. Mit seiner Praxis/Vorgehensweise betont Jaar die Diskrepanz zwischen realem und reflektiertem Raum.

Der Weg, der nun von den Besuchern zwischen den drei Ausstellungsstationen zurückgelegt werden muss, und die Zeit, die vergeht, bis die nächste Begegnung mit Jaars Werken erfolgt, schärft zudem die Fähigkeit der Betrachter_innen der Ausstellung, die Bildfindungen und Themen des Künstlers mit der eigenen Gegenwart in Bezug zu setzen. So ist es möglich, reflektierend die Ernsthaftigkeit, Eigenart und Entschiedenheit der Werke Alfredo Jaars zu erfahren.

Ausstellungsorte:

Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK)
Oranienstraße 25
10999 Berlin
www.ngbk.de
Daily 12-7 pm
Thu-Sat 12-8 pm

Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin
www.berlinischegalerie.de
Wed-Mon 10 am-6 pm
Tue closed

Alte Nationalgalerie
Staatliche Museen zu Berlin, Museumsinsel Berlin
Bodestraße 1-3
10178 Berlin
www.smb.museum
Tue-Sun 10 am-6 pm
Thu 10 am-10 pm

Es erscheint ein zweisprachiger Katalog (deutsch / englisch), mit Textbeiträgen von Lucy Lippard, Chantal Mouffe, Adriana Valdés und Christian Höller. Verlag: NGBK, ISBN: 978-3-938515-47-1

Pressestimmen

taz, 20.07.2012 (Ingo Arendt)
“Wer die Ausstellung des Moralisten und Interventionisten auf der Suche nach brauchbaren Ansätzen politischer Kunst durchstreift, die mehr zu bieten haben als die Fusion von Occupy Now und Museum, die diesen Kunstsommer dominierte, sieht sich ebenfalls enttäuscht. Immerhin zeigt die von Frank Wagner hervorragend kuratierte Ausstellung, dass Jaar schon mal weiter war, wie eine seiner öffentlichen Interventionen zu Beginn der achtziger Jahre, die in der NGBK zu sehen sind, belegt.”

Tagesspiegel 19.06.2012 (Kolja Reichert)
“Seit seinem DAAD-Stipendium 1991 besteht zwischen Jaar und Berlin eine enge Beziehung, insbesondere zu dem Kurator Frank Wagner. Mit ihm installierte der Künstler ein Jahr später auf den Stufen des Pergamonaltars in Neonschrift die Namen von Städten, in denen Gewalt gegen Ausländer verübt worden war. […] Die Arbeit ist auch Vorlage für den Titel der Retrospektive: ‘The way it is. Eine Ästhetik des Widerstands’. Mit ihr gelingt Wagner nach Felix Gonzalez-Torres und Valie Export endlich wieder ein großer Wurf mit einer Einzelposition, die beispielhaft für die kritische Agenda der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) steht.”

Süddeutsche Zeitung, 29.6.2012 (Peter Richter)
“Das Problem einer Kunst so nah am Journalismus ist daher automatisch das gleiche, das auch Journalistenwettbewerbe haben: Die Schwere eines Themas und die Größe eines Skandals entheben aller anderen Kriterien. Man käme sich zynisch vor, wollte man vor der Schilderung von Menschenrechtsverletzungen ernsthaft Kunstkritik betreiben.”

Termine:

15 Jun 17 h - Künstlerführung: Berlinische Galerie
Künstlerführung mit Alfredo Jaar [Engl]

15 Jun 18 h - Gespräch: Berlinische Galerie
Chantal Mouffe spricht mit Alfredo Jaar über das Verhältnis von Kunst und Politik im Werk Alfredo Jaars [Engl]

16 Jun 18 h - Künstlerführung: NGBK
Künstlerführung mit Alfredo Jaar [Engl]

16 Jun 19 h - Künstlergespräch: NGBK
Adriana Valdés spricht mit Alfredo Jaar [Engl]

17 Jun 18 h - Berlinische Galerie
Alfredo Jaars Filme - Mit einer Einführung durch den Künstler [Engl]

18 Jun 19 h - Vortrag: NGBK
It Is Difficult - Vortrag von Alfredo Jaar [Engl]

19 Jun, 14 h - Kunstvermittlungs-Workshop in der NGBK:
I am Happy in Berlin mit Catriona Shaw

23 Jun, 16.30h - Führung: Alte Nationalgalerie:
Alfredo Jaar trifft das 19. Jahrhundert
Führung durch die Sonderpräsentation im Liebermann- und Leibl-Saal.

24 Juni ,14 h - NGBK:
Begegnungen mit Alfredo Jaars Werk: Wolfgang Kaleck
„Diktatur und Kunst“
Wolfgang Kaleck – Rechtsanwalt, Autor, Generalsekretär des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) – führt durch die Ausstellung in der NGBK.
Unter dem Motto „Diktatur und Kunst“ wird es um Alfredo Jaars Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Realitäten seines Heimatlandes Chile gehen. Dort putschte sich am 11. September 1973 das Militär unter Führung von General Augusto Pinochet an die Macht. Wolfgang Kaleck berichtet von den damaligen Geschehnissen und den Versuchen Jaars, mittels seiner öffentlichen Performances und Installationen die letzten Räume der Freiheit zu nutzen.
Darüber hinaus wird Kaleck, der unter anderem seit dem Jahre 1998 dafür streitet, dass die ehemalige Militärjunta in Argentinien für die Ermordung und das Verschwindenlassen von Deutschen während der argentinischen Militärdiktatur zur Verantwortung gezogen wird, Verbindungen zur Geschichte anderer südamerikanischer Länder ziehen sowie kurz auf die heutige Situation Chiles eingehen.

25 Juni, 14 h - Kuratorenführungen: Berlinische Galerie

28 Juni, 18.30 h - Führung: NGBK

Sa, 30 Jun 16.30 h - Berlinische Galerie:
Begegnungen mit Alfredo Jaars Werk: Steffen Haug
„Leere als Konzept. Licht- und Medienbild bei Alfredo Jaar“
Alfredo Jaar hat für seine umfangreiche Werkgruppe zum Völkermord in Ruanda 1994 selbst vor Ort recherchiert – eine Reise, in deren Verlauf der Künstler rund 3.000 Fotografien aufnahm. Doch mit dem Ausmaß des Genozids kam die Frage danach auf, ob eine solche Katastrophe überhaupt in Bildern repräsentiert werden kann. Diese ist zu einem zentralen Thema der künstlerischen Arbeit Jaars geworden.
Alfredo Jaar hat dafür formal vor allem mit Text, Bildentzug und Licht gearbeitet. Diese Strategien sind in mehreren Werken nach 2000 nochmals zugespitzt, in denen die Blendung zum Hauptmotiv wird. Die Führung stellt die Werkgruppen “Ruanda” und “Licht” in der Berlinischen Galerie vor. Sie legt dabei den Schwerpunkt auf die kontinuierlich zunehmende Bedeutung von Leerstellen und Licht in Jaars Installationen.
Steffen Haug ist Kunsthistoriker und hat 2004 seine Magisterarbeit an der Humboldt-Universität über Alfredo Jaar geschrieben sowie für den Katalog zur Ausstellung die erläuternden Texte zu den beiden Werkgruppen “Ruanda” und “Licht” verfasst.

7 Juli [Sa], 16.30h - Alte Nationalgalerie - Führung: Alfredo Jaar trifft das 19. Jahrhundert
Führung durch die Sonderpräsentation im Liebermann- und Leibl-Saal.

8 Juli [So], 14 h - NGBK:
Begegnungen mit Alfredo Jaars Werk: Marie Luise Knott
Alfredo Jaar – Chilenische Bilder
Marie Luise Knott – Autorin, Journalistin, Mitbegründerin von „Le Monde diplomatique“ – führt durch die Ausstellung in der NGBK und spricht über die chilenische Geschichte sowie die „Migration der Bilder“:
„»Heimat ist das, was gesprochen wird«, sagt Jorge Semprun. Doch das Spanisch, dem der junge Alfredo Jaar begegnete, als er 15jährig 1972 aus Martinique nach Chile kam, war kontaminiert. Das Land war in Aufruhr. Auf die politischen Wort-Schlachten aus der Endzeit der Allende-Regierung folgte die Grabesstille unter der Pinochet-Diktatur. Die Sprache, die der junge Architekturstudent, der eigentlich Künstler werden wollte, damals tatsächlich in sich aufsog, war die Sprache der Bilder. Inmitten der Hoffnungslosigkeit und der Diktatur begann Alfredo Jaars Kunstschaffen. Er setzte auf das Bild und auf die brennende Frage: Was ist der öffentliche Raum? Und: Wie kann man ihn wiederherstellen?“ - Marie Luise Knott

13–15 Juli [Fr-So], 12–17 h - NGBK - Kunstvermittlungs-Workshop:
Alfredo und ich
mit Catriona Shaw & Constanze Knapp
Anmeldung und weitere Informationen www.kombiticket.net

16 Juli [Mo], 14 h - Berlinische Galerie: Kuratorenführung

19 Juli [Do], 18.30 h - NGBK: Führung

21 Juli [Sa], 16.30h - Alte Nationalgalerie - Führung: Alfredo Jaar trifft das 19. Jahrhundert
Führung durch die Sonderpräsentation im Liebermann- und Leibl-Saal.

26 Juli [Do], 18.30 h - NGBK: Führung

29 Jul [So], 16.30 h - Berlinische Galerie:
Begegnungen mit Alfredo Jaars Werk:
Carolin Emcke
Die Grenzen des Zeugen.
Warum die Berichte vom Krieg nötig
und warum sie gleichzeitig kaum möglich sind
„Gibt es eine angemessene Darstellung von Folter und Krieg? Ist nicht die Gewalt selbst obszön? Oder nur ihre Darstellung? Oder der Blick darauf?“ (Carolin Emcke)
Seit über dreizehn Jahren ist Carolin Emcke als Publizistin und Reporterin in Kriegs- und Krisenregionen mit Fragen der Zeugenschaft befasst. Vor diesem Hintergrund unterzieht sie Alfredo Jaars Arbeiten zum Genozid in Ruanda sowie seine Untersuchung von Pressebericht-erstattungen in der Berlinischen Galerie einer kritischen Betrachtung.
Sie legt dar, wie Krisen den Beobachter nicht in seiner Beobachterrolle lassen, wie durch Angst und Trauma die Wahrnehmung beschädigt und die Urteilskraft geschwächt wird, und welche Konsequenzen dies für den medialen Produktionsbetrieb – aber auch eine künstlerische Auseinandersetzung – hat.

2 August [Do], 18.30 h - NGBK: Führung

4 Aug [Sa], 16.30h - Alte Nationalgalerie - Führung: Alfredo Jaar trifft das 19. Jahrhundert
Führung durch die Sonderpräsentation im Liebermann- und Leibl-Saal.

6 August [Mo], 14 h - Berlinische Galerie: Kuratorenführung

18 Aug [Sa], 16.30h - Alte Nationalgalerie - Führung: Alfredo Jaar trifft das 19. Jahrhundert
Führung durch die Sonderpräsentation im Liebermann- und Leibl-Saal.

20 August [Mo], 14 h - Berlinische Galerie: Kuratorenführung

1 Sept [Sa], 16.30h - Alte Nationalgalerie - Führung: Alfredo Jaar trifft das 19. Jahrhundert
Führung durch die Sonderpräsentation im Liebermann- und Leibl-Saal.

2 Sep [So], 16.30 h - Berlinische Galerie:
Begegnungen mit Alfredo Jaars Werk: Ariane Beyn
Alfredo Jaar in Berlin
Ariane Beyn, Leiterin Bildende Kunst, Berliner Künstlerprogramm des DAAD

8 Sep [Sa], 16.30 h - Berlinische Galerie:
Begegnungen mit Alfredo Jaars Werk: Hubertus v. Amelunxen
Fotografie und Geschichte im Werk von Alfredo Jaar
Hubertus v. Amelunxen, Bildtheoretiker, Präsident der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

9 Sep [So], 16.30 h - Berlinische Galerie:
Begegnungen mit Alfredo Jaars Werk: Valerie Smith
The Sound of Silence
Valerie Smith, Bereichsleiterin Bildende Kunst, Haus der Kulturen der Welt
Führung in Englisch

14 Sept [Fr], 18- 20 Uhr
„The Kissinger Project”
Ein Gespräch über Politik und Kunst mit Alfredo Jaar, Wolfgang Kaleck und Frank Wagner
Eine Veranstaltung des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) in Zusammenarbeit mit der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK)
Alfredo Jaar - Künstler der Ausstellung “Alfredo Jaar - The way it is. Eine Ästhetik des Widerstands”, New York
Wolfgang Kaleck – Generalsekretär des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), Berlin
Frank Wagner - freier Kurator, NGBK - RealismusStudio, Berlin

Ort:
European Center for Constitutional and Human Rights e.V. (ECCHR)
Zossener Str. 55-58, Aufgang D
D-10961 BERLIN

15 September, 19 Uhr - Berlinische Galerie
„It Is Difficult“ Vortrag von Alfredo Jaar

FILME
zur Retrospektive - ausgewählt von Alfredo Jaar

fsk-Kino
Segitzdamm 2, 10969 Berlin, Tel. 030-614 24 64

Vorführung jeweils um 18.15 h
Eintritt: 7,- €. Ermäßigung für NGBK-Mitglieder: 5,50 €

16 August
Machuca (2004, 116 min) von Andres Wood (span. OmU)

17 August
La Batalla de Chile (The Battle of Chile)
Trilogie von Patricio Guzmán (span. OmU):
- The Insurrection of the Bourgeoisie (1975, 100 min)
- The Coup d‘état (1976, 90 min)
- Popular Power (1979, 82 min)
Einführung und anschließendes Publikumsgespräch mit Regisseur Patricio Guzmán

18 August
Nostalgia de la Luz (2010, 90 min) von Patricio Guzmán (span. OmU)
Einführung und anschließendes Publikumsgespräch mit Regisseur Patricio Guzmán

19 August
Muxima (2005, 36 min) & The Ashes of Pasolini (2009, 38 min)
von Alfredo Jaar (OV)

20 August
The Bang Bang Club (2010, 106 min) von Steven Silver (engl. OmU)

21 August
Il Conformista (1970, 111 min, Director‘s Cut) von Bernardo Bertolucci (ital. OmE)

22 August
Lamerica (1994, 116 min) von Gianni Amelio (ital. OmU)

OmU = Orig. mit dt. Untertiteln / Orig. with german subtitles
OmE = Orig. mit engl. Untertiteln / Orig. with english subtitles

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