Das Schicksal einer Sammlung

Aufbau und Zerstörung der Neuen Abteilung der Nationalgalerie im ehemaligen Kronprinzen-Palais Unter den Linden 1918-1945

17. Oktober–25. November 1988
Eröffnung: 16. Oktober 1988

Ausstellung
Publikation
Veranstaltungsreihe

Ort(e): NGBK, Tempelhofer Ufer 22

Arbeitsgruppe

Karin Bartl, Wieland Elfferding, Patricia Krey, Gudrun Linke, Frank Wagner, Silke Wenk, Kurt Winkler, Christiane Zieseke

Erweiterte Übernahme der dokumentarischen Ausstellung aus der Nationalgalerie zu Berlin/DDR, 1986
In Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/ Verband der Antifaschisten (VVN/VdA)

Aus der Pressemitteilung_
Nach 1936 wurden Werke aus der Nationalgalerie beschlagnahmt und ins Ausland verkauftr. Gleichzeitig diente die Nationalgalerie den Nazis als Depot für Kunstwerke, die in anderen öffentlichen Sammlungen oder im Kunsthandel wegen “kulturbolschewistischer Tendenz” beschlagnahmt worden waren. Kunstwerke aus der Neuen Abteilung der Nationalgalerie wurden auf der Ausstellung “Entartete Kunst” gezeigt, die vor 50 Jahren in Berlin stattfand.
Die DOkumentre, die aus dem Archiv der Staatlichen Museem zu Berlin/ DDR, Nationalgalerie stamme und zum größten Teil unveröffentlicht sind, geben einen Einblick in das Ausmaß der Zerstörung von moderner Kunst und die großen Verluste, die uns durch das Naziregime entstanden sind.